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Rundtour durch die Vier- und Marschlande
am Samstag, 2. September 2006
Die ganze Woche davor: Regen wie aus Eimern. - Panik. - Dann, am Samstag, schon morgens 18 Grad und Sonne. So blieb es denn auch den ganzen Tag schön. Das Thermometer kletterte auf 24 Grad und das Stimmungsbarometer aller Teilnehmer stand auf "hoch". Es war eine superschöne Strecke, abwechslungsreich und idyllisch bei schmuseweichwarmer Luft.



Um 10 Uhr ging es vom großen Spielplatz im Krabbenkamper Grünzug mit 21 Teilnehmern los. Der Tatzelwurm schlängelte sich in zügiger Fahrt durch den Sachsenwald nach Altengamme an die Elbe. Zwischen den Vorgärten und adretten Vierländer Fachwerkhäusern gab es dann und wann Ausblicke auf Strom und Schiffe. Weiter ging es auf dem Marschbahndamm, vorbei an Seerosenteichen, Gemüseanbau, Wiesen und Kanälen.

Zwischendurch gab es vollreife Pflaumen direkt von Baum, Brombeeren und einen jungen Igel, der wohl noch nie so viele große Räder hatte vorbeirollen sehen. Die Rast auf der Terrasse der Gaststätte im ehemaligen Bahnhof Fünfhausen mit Blick über den See löste ein wenig Rosemarie-Pilcher-Stimmung aus: Einfach schön.

Besonders das Teilstück an der Gose Elbe im Naturschutzgebiet "die Reit" war bezaubernd. Nur der holperige Weg verlangte Mensch und Rad alles ab. Zurück ging es durch die malerischen Orte an der Dove Elbe, die Krapphof-Schleuse und entlang der Bille durch Bergedorf und Reinbek. Alles in allem rund 60 km.

Es wurde auch eifrig fotografiert. Von Frau Brüning, Anja Schneider und Felix Kreißler, der aus Eckernförde die weiteste Anreise hatte.

Übrigens: Wir saßen eben gerade wieder auf der heimischen Terrasse und tranken eine Apfelschorle, da fing es wieder an zu regnen! - Danke Petrus, für die Regenpause, die exakt eine schöne Radtour lang war.
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